Besichtigung der ESTW-Windkraftanlagen in Würgau

(vom 20.10.2015)

Reges Interesse an den Windkraftanlagen der Erlanger Stadtwerke

Die Erlanger Stadtwerke hatten in ihrer Kundenzeitschrift interessierte Bürger auf einen Ausflug am 17. Oktober 2015 zu ihren Windkraftanlagen in Würgau bei Scheßlitz eingeladen.

Überrascht wurden die Stadtwerke von einer wahren Anmeldeflut, fast 500 Anmeldungen stellten die ESTW vor eine logistische Herausforderung.

So fuhren am vergangenen Samstag insgesamt acht Shuttlebusse vom Werksgelände der ESTW nach Oberfranken. In den Windrädern erklärten die Windkraftexperten Gunter Fath und Matthias Rohde den Besuchern die Technik, aber auch von außen bekam man einen guten Eindruck von Größe, Geräusch und Schattenwurf der Anlagen.

Um die Wartezeiten zu überbrücken, konnten die Gäste der ESTW mit den E-Bikes der Freilauf GmbH eine Runde um den Windpark fahren oder auf dem Beifahrersitz eines E-Renaults des Autohauses Kraus Platz nehmen. 

Über Würgau

Das Ziel der ESTW ist es, immer mehr grünen Strom selbst zu produzieren. Dafür hat der Stadtrat den Stadtwerken ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bis 2030 soll die gesamte Erlanger Stromversorgung zu 50 % aus erneuerbaren Energien und zu 50 % aus Kraft-Wärme-Kopplung aus jeweils eigenen Anlagen stammen. Oberhalb von Würgau, an der Autobahn zwischen Bamberg und Bayreuth, stehen drei Windräder, die den ESTW zu 100 % gehören und circa 19 Millionen Kilowattstunden im Jahr erzeugen. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von ungefähr 6.300 Haushalten.