Standardlastprofile ESTW AG

Veröffentlichung der Lastprofile des Netzbetreibers:

Standardlastprofile

Nachfolgend finden Sie unsere ausgerollten normierten Lastprofile für das Jahr 2017 im Netzgebiet der Erlanger Stadtwerke AG.Verwenden Sie bitte die Lastprofilreihen 

  • HER = Haushaltdyn 
    GER = Gewerbe/Landwirtschaft
    BER = Bandlastprofil
    NER* = Nachtspeicherheizung
    WER* = Wärmepumpe (getrennte Messung)

wie Sie in der beiliegenden Tabelle enthalten sind. Beachten Sie bitte, dass wir die Rundungsfortschreibung anwenden. Bitte stellen Sie das entsprechende Profil für die von uns gemeldete Kundengruppenzuordnung für Ihre Kunden in unserem Netzgebiet ab dem 01.01.2012 in die Regelzone E.ON ( 10YDE-EON------1 ) Bilanzierungsgebiet ESTW ( 11YN10001488-01M ) ein.    

* ab dem 01.04.2017 verwendet der Netzbetreiber Erlanger Stadtwerke AG thermische Lastprofile (TLP). 

 

Standardlastprofile für 2017
Standardlastprofile für 2016
Standardlastprofile für 2015
Standardlastprofile für 2014

 

Temperaturabhängige Lastprofile (TLP) für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen (Elektroheizung) ab 01.04.2017

 Der Netzbetreiber Erlanger Stadtwerke AG verwendet zur Abwicklung von Netznutzung und Bilanzierung für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen das an der BTU Cottbus für den Verband der Netzbetreiber (VDN) entwickelte Verfahren. Dieses ist beschrieben im

 Abschlussbericht "Bestimmung von Lastprofilen für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen" 2002
Praxisleitfaden "Lastprofile für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen" 2002
Abschlussbericht "Bestimmung von Lastprofilen für Wärmepumpen" 2004.

Unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen sind Verbrauchseinrichtungen zur Raumheizung,

Warmwasserbereitung und ähnliche Zwecke, die mit Zustimmung des Netzbetreibers nach den dafür geltenden Regeln der Technik und den Technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers angeschlossen wurden und bestimmungsgemäß betrieben werden. Die Unterbrechung bzw. Freigabe der Verbrauchseinrichtungen erfolgt grundsätzlich über die Rundsteueranlage des Netzbetreibers.

Temperaturabhängige Lastprofile

Die temperaturabhängigen Lastprofile sind unabhängig vom Jahresstromverbrauch und der installierten Leistung anwendbar, das heißt, die SLP‐Anwendungsgrenze von 100.000 kWh/a gilt nicht.

Folgende Lastprofile stehen zur Verfügung:

HZE - ESTW Nachtspeicher

Speicherheizung getrennte Messung: Hier sind zwei Zähler vorhanden, einer für Heizung und Warmwasserbereitung und einer für die übrigen Anlagen des Kunden. Bei einem Lieferantenwechsel

müssen beide Zählpunkte getrennt gemeldet werden.

Speicherheizung gemeinsame Messung: Hier ist nur ein Zähler vorhanden, an den die Heizung und die übrigen Anlagen des Kunden angeschlossen sind. Diese Variante gibt es nur noch bei Bestandsanlagen.

In diesem Fall erfolgt eine rechnerische Aufteilung auf Speicherheizungs‐ und Allgemeinverbrauch. Der Allgemeinverbrauch wird über ein zusätzliches Standardlastprofil (SLP) abgebildet.

WPE - Wärmepumpen getrennte Messung

Die Zuordnung der Lastprofile erfolgt durch den Netzbetreiber. In begründeten Fällen kann die Zuordnung auf Wunsch des Netznutzers geändert werden.

Die Lastprofile werden als Kurvenscharen in 1 °C‐Schritten für einen Temperaturbereich von ‐17 °C bis 17 °C zur Verfügung gestellt. Die Normierung erfolgt gemäß "Marktregeln für die Durchführung der

Bilanzkreisabrechnung Strom" (MaBiS) auf 300 kWh/K und Tag. Die ¼‐h‐Werte sind auf drei Kommastellen angegeben.

Als Bezugstemperatur TBezug ist für alle temperaturabhängigen Lastprofile 17 °C festgelegt. Oberhalb dieser Temperatur bleibt das Lastprofil gleich. Es wird also das Lastprofil für 17 °C benutzt.

Als Auslegungstemperatur (tiefste Temperatur) für alle temperaturabhängigen Lastprofile ist ‐17 °C festgelegt.

Unterhalb dieser Temperatur bleibt das Lastprofil gleich. Es wird also das Lastprofil für ‐17 °C benutzt. 

 

HZE - ESTW Nachtspeicher 2017
WPE - Wärmepumpen getrennte Messung 2017
Temperaturmaßzahlen Erlangen