Regnitzstromverwertung AG (RSV)

Wer ist die Regnitzstromverwertung AG?

Als Stromeinkaufsgesellschaft wurde die RSV 1923 von den Städten Erlangen und Forchheim in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft gegründet. 75 Jahre vor der Liberalisierung der Energiemärkte war dies ein zukunftsweisendes „Joint Venture“ beider Kommunen, das heute noch den Hauptzweck – gemeinsam günstig Strom für Erlangen und Forchheim einzukaufen – erfüllt. An der Gesellschaft sind heute die Erlanger Stadtwerke AG, die Stadtwerke Forchheim und E.ON Bayern zu je einem Drittel beteiligt. Die Strombeschaffung wurde inzwischen auf weitere Partner ausgeweitet. So profitieren heute auch die Unternehmen infra fürth, Herzowerke und Stadtwerke Zirndorf von der gemeinsamen Strombeschaffung durch die RSV.

Die Stromgewinnung aus Wasserkraft an der Regnitz ist eine weitere wichtige Aufgabe der RSV. Ihr gehören die Wasserkraftwerke Baiersdorf-Wellerstadt sowie die Erlanger Wöhr- und Thalermühle. Rund 6 Mio. kWh/Jahr erzeugen die drei Kraftwerke. Dies entspricht dem Jahresbedarf von ca. 2.000 Haushalten. Als regenerative, sich selbst erneuernde Energiequelle ist Wasserkraft in großem Maße vorhanden; sie leistet einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen, regenerativen Stromerzeugung. Mit der Modernisierung und Leistungssteigerung der Kraftwerke trägt die RSV ihren Teil zur angestrebten Energiewende bei