Wassergewinnungsanlagen

Wassergewinnungsanlagen

Wasserspeicher gleichen die Tag-Nacht-Schwankungen beim Wasserbedarf aus und ermöglichen dadurch einen relativ kontinuierlichen Betrieb der Wasserwerke. Hoch gelegene Wasserspeicher, auch Hochbehälter genannt, bestimmen zudem den Wasserdruck im Versorgungsgebiet "welcher nötig ist, um in den obersten Etagen der höchsten Gebäude das Wasser noch fließen zu lassen".

Die Erlanger Wassergewinnungsanlagen

Wasser aus der Region

Etwa 65 Prozent des Trinkwassers, das im Versorgungsgebiet gebraucht wird, kann den Brunnen der eigenen Wasserwerke entnommen werden.

Zur Trinkwasserversorgung der Stadt Erlangen betreiben wir drei Wasserwerke:

Dem Wasserwerk West I sind 3 Brunnengebiete mit 27 Brunnen zugeordnet. Hier stehen Grundwasser-Entnahmemengen von insgesamt 127 l/s zur Verfügung. Das sind 40 % der für die Wasserversorgung in Erlangen verfügbaren Mengen.

Dem Wasserwerk West II ist 1 Horizontalfilterbrunnen und 1 Brunnengebiet mit 6 Brunnen zugeordnet. Hier stehen Grundwasser-Entnahmemengen von insgesamt 80 l/s zur Verfügung. Das sind 25 % der für die Wasserversorgung in Erlangen verfügbaren Mengen.

Dem Wasserwerk Ost ist 1 Brunnengebiet mit 11 Brunnen zugeordnet. Hier stehen Grundwasser-Entnahmemengen von insgesamt 110 l/s zur Verfügung. Das sind 35 % der für die Wasserversorgung in Erlangen verfügbaren Mengen.

Wasser aus der Ferne

Etwa 35 Prozent des Trinkwassers beziehen wir aus ferneren Regionen.

Je eine Fernleitung speist in Tennenlohe und Hüttendorf die notwendigen Wassermengen in das Erlanger Rohrleitungsnetz ein.

  • N-Ergie Nürnberg (Wasserwerk Ranna, Übergabeanlage: Tennenlohe)
  • Zweckverband zur Wasserversorgung des Fränkischen Wirtschaftsraumes - WFW (Wasserwerk Genderkingen, Pumpwerk: Steudach)

Wie kommt das Erlanger Trinkwasser zum Verbraucher?

Das Wasserverteilungsnetz durchzieht den Untergrund Erlangens. Ein feinmaschiges Gebilde, das ständig kontrolliert werden muss. Mit Hilfe dieses Rohrnetzes wird Trinkwasser zum Verbraucher, genauer gesagt, zu den jeweiligen Hausanschlussleitungen geleitet. Die Hausanschlussleitung verbindet die einzelnen Gebäude mit dem Verteilungsnetz. Sie beginnt an der Anbohrung des Leitungsnetzes in der öffentlichen Verkehrsfläche und endet im Gebäude direkt an der Wasserzähleranlage.