Trinkwasser-Enthärtungsanlage

Angleichung der Härtegrade des Trinkwassers im Zweckverband

Die Trinkwasser-Enthärtungsanlage ist im Wasserwerk Kreppendorf seit dem 4. Juli 2009 in Betrieb.

Zwei Wasserwerke des Zweckverband zur Wasserversorgung der Eltersdorfer Gruppe versorgen die südlichen Ortsteile der Stadt Erlangen, die Gemeinden Veitsbronn, Obermichelbach und Tuchenbach sowie Teile der Stadt Herzogenaurach mit Trinkwasser. Rund 2/3 dieses Wassers stammen aus dem Wasserwerk Eltersdorf, das restliche Drittel aus dem Wasserwerk Kreppendorf. Die Wasserhärte ist bedingt durch geologische Gegebenheiten sehr unterschiedlich.

Das Trinkwasser aus Kreppendorf war mit 25 Grad deutscher Härte (°dH) deutlich härter als das Trinkwasser aus Eltersdorf mit 17°dH. Das hat sich jetzt geändert. Durch die Inbetriebnahme der neu gebauten Enthärtungsanlage am 4. Juli 2009 im Wasserwerk Kreppendorf konnte im ganzen Versorgungsgebiet eine einheitliche Wasserhärte von 17°dH erreicht werden. Dazu werden dem Brunnenwasser im Wasserwerk Kreppendorf ein Teil der für die Wasserhärte verantwortlichen Mineralien - das sind Calcium und Magnesium, entzogen. Dies geschieht in dem umweltfreundlichen CARIX-Verfahren. In einem Ionenaustauschverfahren wird ein Teil der Calcium- und Magnesiumionen zurück gehalten und gegen Wasserstoffionen ausgetauscht. Die Umwelt wird dabei nicht durch Chemikalien belastet.

Weitere positive Punkte für die Umwelt sind, dass durch das weichere Wasser der Einsatz von Wasch- und Putzmitteln reduziert werden kann. Auch der Energiebedarf von Haushaltsgeräten und in der Warmwasserbereitung wird durch weniger Kalkablagerungen reduziert. Wartungs- und Reinigungsaufwand verringern sich und die Haltbarkeit der Geräte wird verlängert.