Wasserhärte in Grenzen

Das Stadtgebiet ist in drei Wasserversorgungsgebiete aufgeteilt

Im Versorgungsgebiet der Stadt (Nord, Süd, Mitte) liegt das Trinkwasser im Härtebereich mittel.

Die südlichen Ortsteile des heutigen Stadtgebietes liegen im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Eltersdorfer Gruppe. In diesem Versorgungsgebiet liegt das Trinkwasser im Härtebereich hart.

Dechsendorf gehört zum Versorgungsgebiet des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Seebachgruppe und hat Trinkwasser, das im Härtebereich mittel liegt.

Härtebereiche im Versorgungsgebiet von Erlangen

Wasserwerk West 1: 2,27 mmol/l/Härtebereich mittel
Wasserwerk Ost: 1,78 mmol/l/Härtebereich mittel
Hochbehälter am Burgberg: 1,70 mmol/l/Härtebereich mittel
Bezug N-Ergie: 2,51 mmol/l/Härtebereich hart
Bezug WFW**): 2,37 mmol/l/Härtebereich mittel
Wasserwerk Eltersdorf: 2,89 mmol/l/Härtebereich hart

*) Wasserversorgung fränkischer Wirtschaftsraum

°dH = Grad deutscher Härte

Stand: 11. April 2016

Härtebereiche

Seit der Verabschiedung der Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes durch den Bundestag richtet sich die Dosierungsempfehlung für Waschmittel nur noch nach drei Härtebereichen.

Härtebereich Gesamthärte in mmol/l*)
weich bis 1,5
mittel 1,5 - 2,5
hart über 2,5

*) mmol/l = Millimol Gesamthärte als CaCO3 je Liter

Wichtige Elemente

Calcium und Magenesium

  • bilden die Härte unseres Wassers
  • sind lebenswichtige Materialien
  • machen Wasser schmackhaft

Calcium

  • ist an der Schutzschichtbildung in Rohrleitungen beteiligt

Was Sie wissen sollten

Calcium und Magnesium verbrauchen Waschmittel
Calcium kann Kalkstein bilden

Zum Waschmittelverbrauch

z. B. Wasserwerk Ost

Für den Waschmittelverbrauch ist die Gesamthärte des Wassers von Bedeutung.

Calcium + Magnesium
40 mg/l = 1,0 mmol/l 17 mg/l = 0,7 mmol/l

  Gesamthärte  
  1,7 mmol/l  

mmol/l Millimol je Liter

 

Zur Kalksteinbildung

Für die Kalksteinbildung ist nur ein Teil der Wasserhärte - das Calcium - von Bedeutung.

Calcium
40 mg/l = 1,0 mmol/l

Nach den technischen Richtlinien (DIN 1988 Teil 7) ist bei unserem Trinkwasser in der Regel keine Wassernachbehandlung zur Vermeidung einer Kalksteinbildung zu empfehlen.

Eine Temperaturbegrenzung der Warmwasserbereitung auf 60°C:

  • vermindert die Kalksteinbildung
  • spart Energie