Veröffentlichung von Aufbereitungsstoffen

Veröffentlichung unserer Aufbereitungsstoffe - gemäß Trinkwasserverordnung

Das Erlanger Trinkwasser stammt aus unterschiedlich tiefen Brunnen, welche sich in der Umgebung des Stadtgebietes befinden. Um die Qualität des Trinkwassers sicherzustellen, ist eine Aufbereitung natürlicher, aber unerwünschter Stoffe erforderlich.

Im Wasserwerk Ost und im Wasserwerk West erfolgt eine Entfernung von Eisen und Mangan durch eine Ausfällung über Zugabe von Sauerstoff und anschließende Filtrierung.  Eisen und Mangan sind natürlichen Ursprungs und nicht gesundheitsgefährdend, können aber zur Querschnittsverminderung der Rohrleitungen sowie zu einer Trübung des Trinkwassers führen. Im Anschluss an die Filtrierung erfolgt die Einstellung des Kalk-Kohlensäuregleichgewichtes, in dem das Rohwasser über reinen Dolomit geleitet wird. Wenn dieses Gleichgewicht nicht vorhanden ist, wäre eine Beschädigung der Rohrleitungen und Behälter die Folge.

Um die mikrobiologische Qualität des Grundwassers aus den Flachbrunnen im Erlanger Westen bis zum Kunden zu sichern, wird rein vorsorglich in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt dem Wasser im Wasserwerk eine geringe Menge Chlor (0,05 mg/l) zugefügt. Diese ist so bemessen, dass sie dort eine ausreichende desinfizierende Wirkung zeigt, das Chlor jedoch bis hin zum Verbraucher bereits aufgezehrt ist, so dass sich keine Einschränkungen der Qualität ergeben. Lediglich in besonderen Fällen, wie z. B. bei langwierigen Hochwasserereignissen, ist es unter Umständen möglich, dass die Chlorung entsprechend der Vorgaben der Trinkwasserverordnung etwas höher eingestellt wird, um eine einwandfreie Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. In diesem Fall wird der Verbraucher sofort informiert.