Der Startschuss

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Geschäftsführer, Oberbürgermeister, Vorstand

Die Erlanger Stadtwerke AG erweitern ihr Lichtwellenleiter-Netz im Erlanger Westen

Der Startschuss zum Hochgeschwindigkeitsnetz für den Erlanger Westen Ende 2009

Viele Geschäftskunden in Erlangen besitzen bereits über das Lichtwellenkabelnetz der Erlanger Stadtwerke und deren Tochterunternehmen M-net einen breitbandigen Internetzugang. Diese verbesserte Nutzungsmöglichkeit für das Internet soll in den nächsten Jahren auch Privatkunden zur Verfügung gestellt werden.
Die Erlanger Stadtwerke werden im Rahmen des eigenen Netzausbaus bei Informationskabeln nicht nur die Voraussetzungen zur verbesserten Strom-Netzführung schaffen, sondern es sollen gleichzeitig viele Privatkunden von der Möglichkeit profitieren, ab Mitte 2010 eine schnellere Internetverbindung zu erhalten. Mit dem Startschuss am 13. Oktober 2009 durch Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis, die Vorstände der Erlanger Stadtwerke Wolfgang Geus und Matthias Exner und den Geschäftsführer der M-net Dr. Hans Konle beginnt für die Ortsteile Dechsendorf, Kosbach, Häusling, Steudach, Frauenaurach, Kriegenbrunn, Hüttendorf und Neuses das neue Internetzeitalter. Die Bürger in diesen Stadtteilen haben dann nach Aussage der M-net-Geschäftsführung die Möglichkeit, mit bis zu 50 Mbit/sec im Internet zu surfen.

Anlage

Um ca. 18,5 km wird das Informationskabelnetz der Erlanger Stadtwerke erweitert. Davon sind 13 km Lichtwellenleiterkabel, der Rest besteht aus speziellem DSL-Kupferinformationskabel. Es werden 15 neue Verteilerschränke mit aktiver DSL-Technik aufgestellt. An diese sind 36 Verteilerschränke der Telekom angebunden, über welche die Dienstleistung an den Kunden gebracht werden soll. Auf der so genannten „letzte Meile" wird die Verbindung zum Kunden dann auf dem vorhandenen Telefon-Hausanschlusskabel realisiert.

Die Kosten für die Baumaßnahme teilen sich die Erlanger Stadtwerke, die Stadt Erlangen und die M-net. Die Regierung von Mittelfranken hat zusätzlich für die Maßnahme eine staatliche Förderung in Höhe von 100.000 Euro genehmigt.

Der Abschluss dieser Maßnahme ist geplant für Mitte 2010. Die Erlanger Stadtwerke arbeiten aber intensiv an Lösungen, bei denen nicht nur weitere Netzstationen datentechnisch an eine Netzleitstelle angebunden werden, sondern auch viele Bürger in den Genuss von privaten Breitbandanschlüssen kommen sollen. Einige größere Wohneinheiten konnten bereits an das Lichtwellenkabelnetz der Erlanger Stadtwerke angeschlossen werden und die ESTW arbeiten aktuell intensiv an der Einrichtung der notwendigen Technik.

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